Bahnbeschreibung
Avers an der San Bernardino Bahn
Algemein
Seit 1998 baue ich an einer Modellbahnanlage;
1998-2000 Ein Motive der ofenpassbahn
2000-2004 Ein Motive der Fiktive Strecke Chur -Altdorf Flaax an der Calandabahn
2004-2008 Sertig an der Scalettabahn
2008- ? Avers an der San Bernardinobahn
Geschichte der San Bernardino Bahn.
Der Holländer Willem Holsboer war Gründer der Rhätische
Bahn. Er baute der Strecke Landquart - Davos, den Anfang des RhB netzes.
In 1926 wurde die Pläne der Bernardinobahn veröffentlich.
Hier finden Sie die Historische Unterlage
dieser Pläne.
Die San Bernardino Bahn
Anbei folgt die Kurzgeschichte:
Nachdem 1903 die Albulabahn geöffnet wurde, fühlten sich die
Einwohner von Süd Bünden auf dem Gebiet der
Eisenbahnstrecken und Erreichbarkeit zurückgestellt, Eine Anzahl
einflußreicher Einwohner und Mitglieder des
Kantonsvorstands aus Süd Graubünden fanden, daß
eine Eisenbahnstrecke von Chur nach Bellinzona kommen
mußte. Zugleich fand man auch hier einen Bundesgenossen in der
Schweizer Armee*), die über diese Eisenbahnstrecke den San
Bernardino und das Misox gut erreichen konnten, Gebiete die anders
weniger effektiv erreichbar und zu bewachen waren. Mit der finanziellen
Unterstützung aus der Bevölkerung und Gemeinden wird genug
Geld gefunden um die Bahn zu bauen.
Die Eisenbahnstrecke ist ungefähr 90 km lang und erstreckt sich
von Thusis und Via Mala, Rofflaschlucht, Rheinwald und dem San
Bernardinotunnel, Mesocco und weiter nach Bellinzona.
1910, ganze sieben Jahre nach der Albulastrecke war die San
Bernardinostrecke erstellt und beim Bau hat man sich klugerweise an die
RhB Normen gehalten, nur in der Rofflaschlucht hat man, um Kosten zu
sparen, die Gleisbögen etwas enger angelegt und die Steigungen
etwas größer ausgesucht. Weitere Kosteneinparungen wurden
durch das „Leihen“ von den Bahnhofszeichnungen vom
Engadiner Bahnhof der RhB und FO Bahnhof erreicht. So stehen auf
kleineren Bahnhöfen die typischen RhB Engadiner
Bahnhofsgebäuden und auf den größeren Bahnhöfen
findet man die FO Bahnhöfe gleichende Bahnhofgebäude, obwohl
doch Details dazu gefügt oder weggelassen worden sind.
Die Eisenbahnstrecke verlässt Thusis und kreuzt kurz vor Via Mala
Hinterrhein, um dann das doch schmale Hinterrheintal einzufahren, wir
passieren die Orte Andeer, Splügen und Hinterrhein. Andeer und
Splügen sind die zwei grösseren Orte im Tal, wo nach die
Eisenbahnstrecke in den 5580 Meter langen San Bernardionotunnel
verschwindet. An der Südseite vom Tunnel mündet die
Eisenbahnstrecke in den Bahnhof San Bernardino und erreicht die
Moesaschlucht mit dem Bahnhof San Giacomo, wonach in Mesocco das Val
Misox erreicht ist.
Bereits 1925 kam die San Bernardinobahn in Probleme, nachdem eine
Lawine einen Teil von der Eisenbahnstrecke in der Rofflaschlucht
ausgelöscht wurde. Der Kantonsvorstand handelte schnell und schlug
vor, daß die RhB die ganze Eisenbahnstrecke übenehmen
sollte. Die RhB war nicht sehr entzückt, nach Besprechungen wurde
ein Kompromiss geschlossen, die Infrastruktur blieb in den Händen
von der Viafier Val Rain Posteriur (VRP), aber die ganze Dienstplanung
und Traktionsmaterial soll durch die RhB ausgeführt werden.
Heutzutage ist noch stets die VRP Eigentümer von der Strecke und
die RhB betreibt die Strecke, aber in der Praxis ist dies der
Unterschied nicht sehr sichtbar.
*)Calandabahn wurde auch aus strategischen Interesse gebaut
Die Strecke in 1:87
Mein Avers-Roffla ist natürlich keine 100% nachbau des
Rofflaschluchtes, aber der Anlage sieht doch recht Felsig und
Schluchtartig aus und daher recht getreu.
In Avers-Roffla steht das Pola station “Skt Martin”. Weiter
stehen in hier 1 Haus und Kirche von Tilly Models, und ein Wärterhaus von
Sopa.
Das Station Ävers-Roffla ist Schnellzughalt. Es findet Zementumschlag und
Kiesverlade statt. Auch werden hier Güter für das
Averser Tal umgeladen. Weil der N13 gerade in umbau ist wird extra
Güterverkehr ausgeführt und auch wird bei Hinterrhein
der Grosse Staumauer bei der Rheinwaldhorn gebaut. Bei Hinterrhein hat
man darum ein Baubahnhof gebaut, wo das Zement und andere
Baumaterialien werden umgeladen.
In Bärenburg stehen einige Häuser von Sopa und Tilly Modells und das Faller stationsgebäude "Susch".
Die Anlage ist ganz ausgestattet mit die sehr schöne
Fahrleitungsmasten von MBA Pirivino und der Schaltpost von Art &
Web. Schön, nicht gerade billig, aber 100% naturgetreu.
Bei der landschaftsbau benutzte ich Produkte von Heki, Woodland, Anita
Decor, Silflor, MBA Pirovino, PR Modellbau, Langmesser und Gipsmallen
von Woodland und Spörle.
Es verkehren auf der Bernardinobahn: Schnellzüge,
Regionalzüge, Autozüge, der Glacier-Express, der
San Bernardino-express, und natürlich GmP mit Krokodil und
Güterzüge.
Das Lenz Digital Plus System benutze ich auch weiterhin, Einige LH 100
Handregler, und eine DECT Telefon als Drahtlose Handregler, der LW 100
bedient Weichen und Signale.
Seit November 2007 hilft auch der PC.
Viel Spass mit dass anschauen meiner Seite.
August 2008
Technische Daten
Spurbreite : 9 mm H0e
Gleislänge : 40 Meter
Rollmaterial: BEMO
Steuerung : LENZ DIGITAL Plus, PC Koploper
Stromversorgung: Eigenbauten und Conrad Elektronik
Elektronik: Lenz Digital Plus, Eigenbau- und Conradschaltungen.
Überwachung: Manuell und 5 mini Kamera mit 2 Monitoren, PC
Bauten: POLA, KIBRI, SOPA,Tilly Models
Landschaftsbau: HEKI, BUSCH, WOODLAND, SPÖRLE, SOPA, MINI- NATUR , LANGMESSER
Fahrleitung: MBA Pirovino, Art & Web
Signale: MICRO SCALE
Überlandleitungen: M+D, MZZ
Strassenleuchten: TT Viesmann Modelle
Seite änderung: 31/8/08
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